{"id":1536,"date":"2014-08-02T10:43:19","date_gmt":"2014-08-02T08:43:19","guid":{"rendered":"http:\/\/historischer-verein-speyer.de\/?p=1536"},"modified":"2014-08-02T10:49:30","modified_gmt":"2014-08-02T08:49:30","slug":"speyer-und-der-erste-weltkrieg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/historischer-verein-speyer.de\/?p=1536","title":{"rendered":"Speyer und der Erste Weltkrieg"},"content":{"rendered":"<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Das Ende der Beschaulichkeit<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Entsetzen und Emp\u00f6rung l\u00f6ste auch in Speyer die Ermordung des \u00f6sterreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajewo aus. Als am 28. Juli 1914 die Kriegserkl\u00e4rung der Donaumonarchie an Serbien bekannt wurde und an Schaufenstern im Stadtinneren die neuesten Meldungen vom weiteren politischen Geschehen angeschlagen waren, folgte Ungewissheit. Wie sollte es weitergehen?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Beschaulichkeit in der kleinen Hauptstadt der bayerischen Rheinkreises Pfalz war <!--more-->endg\u00fcltig dahin, als zwei Tage sp\u00e4ter die Mobilmachung Ru\u00dflands und \u00d6sterreich-Ungarns bekannt wurde. Deutschland erkl\u00e4rte daraufhin dem Zarenreich am 1. August den Krieg, und nun warteten auch die Speyerer nerv\u00f6s auf eine Reaktion des K\u00f6nigshauses in M\u00fcnchen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die kam am 1. August vom Verkehrsministerium an der Isar: Auch das Deutsche Reich und damit Bayern machte mobil, der Kreishauptstadt am Rhein bekannt gegeben durch ein Telegramm an die K\u00f6nigliche Bayerische Telegraphenanstalt Speyer. Darin stand: \u201cMobilmachung befohlen, erster Mobilmachungstag der 2. August 1914. Dieser Befehl ist sofort orts\u00fcblich bekannt zu machen\u201d.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Das Telegramm nahm die Ungewissheit und Besorgnis der letzten Tage. Das Milit\u00e4r der Garnisonsstadt Speyer zeigte umgehend Flagge: Noch um 10 Uhr am Abend des 1. August marschierte die Kapelle des zweiten bayerischen Pionierbataillons mit klingendem Spiel durch Gilgen- und Maximilianstra\u00dfe vor das Stadthaus. Beim ersten Halt vor der Oberpostdirektion sang eine gro\u00dfe Menge voller Begeisterung und Hingabe das \u201cDeutschlandlied\u201d und \u201cDie Wacht am Rhein\u201d.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Als Deutschland am 3. August auch Frankreich den Krieg erkl\u00e4rte, l\u00f6ste das auch in Speyer patriotische Begeisterung aus. Wie \u00fcberall im Deutschen Reich, zogen auch die bayerischen Pf\u00e4lzer der Kreishauptstadt in einer Art Ausflugserwartung in den Krieg mit dem Nachbarland. Die Ern\u00fcchterung lie\u00df nicht lange auf sich warten. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Flugzeug-Boom<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie anderswo in Deutschland, bekam die durch den Frankreich-Feldzug ausgel\u00f6ste Euphorie auch in Speyer bald einen D\u00e4mpfer. Zwar wurden von der Westfront \u201crasche Fortschritte\u201d gemeldet, doch in der Heimat beeinflussten die Kriegshandlungen das Wirtschaftsgeschehen immer nachhaltiger.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Weil neben den Gesellen zum Teil auch die Inhaber eingezogen wurden oder freiwillig der \u201cvaterl\u00e4ndischen Pflicht\u201d nachkamen, schloss eine Reihe von Handwerksbetrieben und Gesch\u00e4fte gerieten in Personalnot. Die Betreiber von Textilgesch\u00e4ften gaben gro\u00dfformatige Zeitungsinserate auf, in denen sie ihr \u201cEngros-Lager der f\u00fcr den Felddienst empfohlenen Hemden, Unterhosen, Schulterjacken, Socken, Taschent\u00fccher und Hosentr\u00e4ger\u201d anzeigten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">W\u00e4hrend der eine oder andere gr\u00f6\u00dfere Betrieb mangels Arbeitskr\u00e4ften \u201cvor\u00fcbergehend\u201d schlie\u00dfen musste, machte sich der Krieg bei der Speyerer Pfalz-Flugzeugwerke GmbH positiv bemerkbar \u2013 die Produktionsanforderung wuchs. \u201cF\u00fcr sofort\u201d suche daher die Unternehmensleitung am 17. August 1914 in der \u201cSpeierer Zeitung\u201d 40 Schlosser und 20 Schreiner.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Das war auch insofern bemerkenswert, weil die Firma der Br\u00fcder Alfred und Ernst Eversbusch, Willy Sabersky-M\u00fcssigbrodt und der Investoren Richard, Eugen und August Kuhn vor Kriegsausbruch gerade mal 25 Leute besch\u00e4ftigt hatte. Der Krieg aber lie\u00df das Unternehmen boomen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Gegen Kriegsende hatten die Flugzeugwerke 2.600 Besch\u00e4ftigte. Gef\u00f6rdert von der bayerischen Regierung, produzierten sie flei\u00dfig. Insgesamt wurden w\u00e4hrend des Krieges etwa 2 500 Flugzeuge der Typen Morane-Saulnier-Parasol und sp\u00e4ter Roland, Rumpler sowie die Jagdflugzeuge Pfalz E. I., D III und D XIII hergestellt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Keinen Grund zur Klage hatten auch die Speyerer Brauereien. Zwar fehlten vielerorts in ihren Liefergebieten die durstigen M\u00e4nner, daf\u00fcr wurden immer mehr Soldaten in die Garnisonsstadt verlegt. Und die sp\u00fclten, bevor sie an die Front transportiert wurden, gern mal kr\u00e4ftig ihre Kehlen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Zum Nachlassen der anf\u00e4nglichen Kriegseuphorie trug bei, dass es die Auswahl an Lebensmitteln geringer wurde. In der ersten Mai-Woche 1917 wurde den 22 700 Speyerern pro Kopf folgende Rationen zugeteilt: 1500 Gramm Brot, 170 g Mehl, 1250 g Kartoffeln, 187 g Zucker, 300 g Fleisch, jeweils 75 g Butter und Margarine, 100 g Grie\u00df, 500 g Sauerkraut und 125 g K\u00e4se. Das war, auf sieben Tage verteilt, nicht eben \u00fcppig. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>463 Tote<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Krieg forderte seine Opfer schon bald. In den Tagen und Wochen nach der Kriegserkl\u00e4rung an Frankreich ver\u00f6ffentlichten die Speyerer Tageszeitung die ersten Todesanzeigen. Am 17. August verlautete in einer, dass der \u201cForstpraktikant und Leutnant der Reserve Eduard Reinhard beim todesmutigen Erst\u00fcrmen einer Anh\u00f6he den Heldentod starb\u201d. Am 23. August dann \u201cstarb der Oberleutnant und Kompanief\u00fchrer Ludwig St\u00e4dtler zwischen Metz und den Vogesen f\u00fcr eine heilige Sache\u201d. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Den Tod an der Front ereilte auch den ersten Berufsb\u00fcrgermeister, den die Stadt Speyer am 23. Dezember 1911 dazu gew\u00e4hlt hatte. Der im Oktober 1914 eingezogene Dr. Ernst Hertrich, vor seiner Wahl Rechtsrat in Karlsruhe, galt seit Mitte Oktober als ermisst und wurde am 16. Oktober 1917 f\u00fcr tot erkl\u00e4rt. Als B\u00fcrgermeister folgte ihm am 25. Oktober der Mannheimer Rechtsrat Dr. Otto M\u00f6ricke.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Insgesamt nahm der Erste Weltkrieg 463 Speyerern das Leben. Darunter auch das des 32-j\u00e4hrigen Familienvaters Friedrich Franck. Der Kanonier fiel am 2. M\u00e4rz 1916 bei Verdun. Im Nachlass seiner Witwe fand sich ein bemerkenswerter Schriftwechsel.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In seinem ersten Schreiben am 3. M\u00e4rz 1916 teilte Wachtmeister Gros von der sechsten Batterie des zw\u00f6lften bayerischen Feld-Artillerie-Regiments der 29-j\u00e4hrigen Mutter einer Tochter (7) und eines Sohnes (5) den Tod des Ehemanns und Vaters mit. In seinem zweiten Brief vom 20. M\u00e4rz 1916 bedankte er sich f\u00fcr das Antwortschreiben der Witwe und k\u00fcndigte an, dass er ihr den ausstehende Sold des Gefallenen in H\u00f6he von 5,60 Mark \u201cam 21. des Monats schicken wird\u201c.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der au\u00dfer seinem Nachnamen unbekannt gebliebene Briefschreiber teilte auch mit: \u201eFritz bekam bei einer Leitungspatrouille einen Granatsplitter direkt ins Herz und war sofort tot, sein Kamerad wurde verwundet\u201c. Das habe sich bei Pareid ereignet, einem Dorf zwischen Metz und Verdun. \u201cFritz ist dort allein in einem Grab auf dem Friedhof beerdigt\u201d schrieb der Wachtmeister weiter. Wohl dem im Antwortschreiben ge\u00e4u\u00dferten Wunsch der Witwe entsprechend, versprach er in seinem zweiten Brief, \u201eihm einen Grabstein machen zu lassen, wenn es die Verh\u00e4ltnisse erlauben\u201c.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Seinen zweiten Brief schloss der Batterie-Wachmeister wie folgt: \u201eHatten inzwischen schon wieder Verluste, zwei Tote und zwei Verwundete. Heute ist wieder einer gefallen, ist gestern erst aus der Garnison gekommen. So stirbt einer nach dem anderen. Ist aber nichts daran zu \u00e4ndern. Wollte Gott, dass dieses Elend doch bald ein Ende bek\u00e4me\u201c. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Das aber kam erst zwei Jahre sp\u00e4ter. Die \u201eH\u00f6lle von Verdun\u201c sollte insgesamt fast 380 000 Tote, Vermisste und Verwundete fordern. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Gedenkst\u00e4tte Antikenhalle<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wenige Wochen nach dem Beginn der Auseinandersetzungen mit Frankreich bekam Speyer hohen Besuch. Bayerns K\u00f6nig Ludwig III eilte in seine pf\u00e4lzische Kreishauptstadt. Es galt, Mitgef\u00fchl mit den Kriegsverwundeten zu zeigen, von denen die ersten am 20. August angekommen waren und die der \u201cKini\u201d am 14. September aufsuchte.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Berichtet wird von 1800 verletzten Soldaten, die mit den ersten Transporten in Speyer eintrafen. Von ihnen starben vermutlich nicht wenige; sie wurden \u00fcberwiegend auf dem neuen Friedhof beigesetzt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Gedacht wird der Opfer des 1. Weltkriegs in Speyer nahe des Doms. \u201cDen Toten des K\u00f6niglich bayerischen zweiten Pionierbataillons\u201d steht \u2013 milit\u00e4risch abgek\u00fcrzt \u2013 \u00fcber dem Portal der Antikenhalle. In deren Innern ist auf einen gro\u00dfen 1914\/18-Stein gemei\u00dfelt \u201cEs fielen f\u00fcrs Vaterland 48 Offiziere, 1742 Unteroffiziere und Pioniere\u201d. Deren Namen stehen, von au\u00dfen schlecht einzusehen, auf Wandplatten links und rechts davon. Gedacht wird in der Antikenhalle auch der Opfer des folgenden Kriegs 1939 \u2013 1945. Ihre Anzahl und ihre Namen sind nicht erw\u00e4hnt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Gedenkst\u00e4tte Antikenhalle war nicht also solche gedacht gewesen. 1826 forcierte Regierungspr\u00e4sident Joseph von Stichaner die Erichtung des klassizistischen Geb\u00e4udes an der Nordseite des Doms, um darin in Speyer und in anderen Teilen der Pfalz geborgene St\u00fccke aus der R\u00f6merzeit ausstellen zu k\u00f6nnen. 1930 wurde die Halle, einer der Vorl\u00e4ufer des 1910 eingeweihten Historischen Museums der Pfalz, zum Ehrenmal f\u00fcr Kriegstote. Die Speyerer nannten es etwas respektlos \u201cKanonenhalle\u201d, weil dort auch im Krieg 1870\/71 erbeutete Gesch\u00fctze aufgestellt waren.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In Speyer wurden Verwundete des 1. Weltkriegs wurden au\u00dfer im Garnisonslazarett in zw\u00f6lf Einrichtungen versorgt. In Privath\u00e4usern der Stadt und den umliegenden D\u00f6rfern, aber auch in den st\u00e4dtischen Schulen. Die waren im Sommer 1914 wegen der gro\u00dfen Ferien frei. Da sich aber die Belegung der Schul- und Privathauslazarette hinzog, dauert es einige Zeit, bis der Schulunterricht wieder aufgenommen werden konnte.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der 1. Weltkrieg hinterlie\u00df in Speyer neben pers\u00f6nlichem Leid und materiellen Einschr\u00e4nkungen auch andere Spuren. In der Nacht vom 21. zum 22. Juli 1918 erleichterte sich ein Flugzeug um insgesamt acht Bomben, die vermutlich f\u00fcr die BASF in Ludwigshafen vorgesehen waren, aber wegen starken Abwehrfeuers dort nicht abgeworfen wurden.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Bomben fielen in den Garten der G\u00fcterabfertigung des Bahnhofs und auf dessen Geleise, in den Hirschgraben (Schaden an einem Wohnhaus, besch\u00e4digten durch Splitter das Jahn-Denkmal am heutigen Adenauerpark, gingen im Hof der Sonnenbrauerei nieder und besch\u00e4digten dort ein Ecksgeb\u00e4ude und fielen in einen Acker am Wasserturm. <b>&#8211; Wolfgang Kauer (Die Rheinpfalz<\/b>) 2014<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ende der Beschaulichkeit Entsetzen und Emp\u00f6rung l\u00f6ste auch in Speyer die Ermordung des \u00f6sterreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajewo aus. Als am 28. 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