{"id":1759,"date":"2015-01-04T16:17:56","date_gmt":"2015-01-04T14:17:56","guid":{"rendered":"http:\/\/historischer-verein-speyer.de\/?p=1759"},"modified":"2015-01-04T16:17:56","modified_gmt":"2015-01-04T14:17:56","slug":"der-unbequeme-dichter-vom-altpoertel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/historischer-verein-speyer.de\/?p=1759","title":{"rendered":"Der unbequeme Dichter vom Altp\u00f6rtel"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>STADTGESCHICHTE(N): Als es in Speyer noch T\u00fcrmer gab &#8211; Georg W. Heren war der Eigenwilligste <\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Das t\u00fcrmereiche Speyer hat keinen mehr. Es ist damit in Deutschland nicht allein. Nur noch vier St\u00e4dte haben st\u00e4ndig eingesetzte T\u00fcrmer, wobei es sich in Bad Wimpfen und M\u00fcnster um T\u00fcrmerinnen handelt, in Annaberg-Buchholz um<!--more--> eine dreik\u00f6pfige Familie und in N\u00f6rdlingen um zwei wechselweise eingesetzte Stadtbedienstete. Aufzeichnungen \u00fcber Speyerer &#8222;Turmleute&#8220; gibt es erst seit nicht ganz 120 Jahren. Sie handeln ausnahmslos von den Gl\u00f6cknern des Altp\u00f6rtels.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/historischer-verein-speyer.de\/html\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/IMG_1895.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1764\" alt=\"IMG_1895\" src=\"http:\/\/historischer-verein-speyer.de\/html\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/IMG_1895-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/historischer-verein-speyer.de\/html\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/IMG_1895-200x300.jpg 200w, http:\/\/historischer-verein-speyer.de\/html\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/IMG_1895-682x1024.jpg 682w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Der wohl eigenwilligste der in ihrer Pers\u00f6nlichkeit meist etwas &#8222;markanten&#8220; Altp\u00f6rtel-T\u00fcrmer war Georg Wilhelm Heren (1861 &#8211; 1931). Den Status eines Sonderlings erwarb er sich durch allerhand Aufsehen erregende Aktionen. Stadtarchivarin Katrin Hopstock hat einige \u00fcberliefert.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Der ehemalige Tagel\u00f6hner, zum Zeitpunkt seiner Einstellung als st\u00e4dtischer T\u00fcrmer am 5. September 1913 mit 53 Jahren Invalide, hatte sich zu einer Art Lebensphilosoph mit dem fatalen Hang zu hausbackener Dichtkunst entwickelt. Heren lie\u00df seine Poeme drucken, versuchte sie verkaufen, verschenkte manche davon aber auch.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Bereits nach nicht ganz einem Jahr fiel T\u00fcrmer Heren auf. Am 23. Juli 1914 lie\u00df die Stadt eine Sirene f\u00fcr Feueralarm auf dem Altp\u00f6rtel montieren und dazu eine Stromleitung verlegen. Bei dieser Gelegenheit wurden auch drei elektrische Lampen angebracht, eine im Treppenhaus, zwei in der T\u00fcrmerwohnung. Dass er f\u00fcr seinen Stromverbrauch zahlen sollte, sah Heren ein. Nicht aber, dass er auch f\u00fcr die Anschaffung der Lampen aufkommen sollte. Der T\u00fcrmer trat deswegen kurz in Streik &#8211; und hatte insofern Erfolg, als die Stadt die Lampen wieder entfernen lie\u00df.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Als er sich im Mai 1918 \u00fcber mangelnde Beleuchtung beklagte, &#8222;um bei Aufhebung des Fliegeralarms mit einem Leichtr zum L\u00e4uten der Glocke hinauf steigen zu k\u00f6nnen und sich au\u00dferdem meine Wohnung in einem \u00fcblen Zustand befindet (&#8218;R\u00e4uberh\u00f6hle&#8216;)&#8220;, schaffte das st\u00e4dtische Bauamt alsbald Abhilfe.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Erhalten sind einige der Gedichte und Berichte des T\u00fcrmers Heren aus der Zeit von 1925 bis 1927. In dem Gedicht &#8222;Hungerturm&#8220;, abgedruckt in der &#8222;Arbeiterzeitung&#8220; vom 17. August 1925, klagt er bewegt \u00fcber sein geringes Einkommen. Das sah sein Arbeitgeber offenbar anders. Die Stadt h\u00e4ngte ihrem &#8222;Turmvater&#8220; umgehend ein Verfahren an und verwies auf &#8222;die Jahresbez\u00fcge von 1192,20 Mark einschlie\u00dflich Invalidenrente (235,80)&#8220;. Dazu komme &#8222;ein Zentner Koks pro Woche unentgeltlich, ferner Besichtigungsgeb\u00fchren und Trinkgelder&#8220;.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Im Gerede<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ein Jahr sp\u00e4ter geriet der streitbare T\u00fcrmer Heren mit dem Aufsatz &#8222;Die Schpeiermer Induschtrie&#8220; abermals ins Gerede. Stadtarchivarin Hopstock zitiert dazu aus einem Schreiben des Handelsgremiums Speyer am 15. Mai 1926 ans B\u00fcrgermeisteramt: &#8222;Die Schm\u00e4hschrift des Altp\u00f6rtel-Gl\u00f6ckners wird f\u00fcr zehn Pfennige an Einheimische und Fremde verkauft. Es er\u00fcbrigt sich wohl, auf den Inhalt, der weder Humor noch Witz hat noch als harmloser Scherz betrachtet werden kann, n\u00e4her einzugehen&#8220;. Angefragt wurde, ob das B\u00fcrgermeisteramt, &#8222;eine derartige Verunglimpfung der Speyerer Industrie-Erzeugnisse von einem Manne, der mit st\u00e4dtischen Geldern bezahlt wird, dulden soll&#8220;.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Weitere Werke betitelte Georg Wilhelm Heren mit &#8222;Speiermer Brick&#8220;, &#8222;S&#8217;Schtrandbad&#8220;, &#8222;Der Turmgeist&#8220; &#8222;De Fortschritt&#8220; und &#8222;Lerne leiden&#8220;. In dem zuletzt genannten Bericht beschreibt der Autor das &#8222;Dreckverhalten der lieben Mitmenschen ums Altp\u00f6rtel herum&#8220;. Der T\u00fcrmer nimmt dazu Stellung, weil er bei der Amts\u00fcbernahme von der Stadt auch verpflichtet worden war, &#8222;in einem Umkreis von ca. 100 Meter um das Altp\u00f6rtel die Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze von Papierst\u00fccken, Speiseresten, Hundekot und Pferdemist, \u00fcberhaupt von allen Verunreinigungen zu s\u00e4ubern. Bei trockenem Wetter sind vor dem Kehren die Stra\u00dfen mit Wasser zu besprengen. Im Winter sind bei Glatteis die Stra\u00dfen und Gehwege mit Sand zu bestreuen. Heren erh\u00e4lt einen Besen, 1 Schaufel und 1 Gie\u00dfkanne kostenlos von den Stadt. Ebenso unterliegt ihm die instruktionsgem\u00e4\u00dfe Bedienung der Feuermeldstelle, bzw. des Sturmapparates. Als Gegenleistung wird demselben die Wohnung im Altp\u00f6rtel \u00fcberlassen.&#8220;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">1925 gerieten Heren und seine Frau Louise, geb. Blattner (seine erste Frau, Anna Maria, geb. Halling, war 1916 gestorben) in Schwierigkeiten. Die &#8222;Sittenabteilung der Polizei der Stadt Speyer&#8220; unterstellte ihnen, &#8222;h\u00e4ufig \u00fcbelbeleumdete Frauenspersonen aufgenommen und beherbergt&#8220; zu haben. Auch finden dann M\u00e4nnerbesuche daselbst statt. Ein Eingreifen in die \u00dcbelst\u00e4nde empfiehlt sich auch deswegen, weil dadurch der historische Ruf des Altp\u00f6rtels beeintr\u00e4chtigt wird&#8220;. Ob den Herens jemals etwas &#8222;Unstatthaftes&#8220; nachgewiesen wurde, ist nicht \u00fcberliefert.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Als Georg Wilhelm Heren am 8. Januar 1931 starb, hatte es die Stadtverwaltung immerhin 20 Jahre mit dem eigensinnigen Altp\u00f6rtel-T\u00fcrmer ausgehalten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Vorg\u00e4nger und Nachfolger<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Herens direkter Vorg\u00e4nger war ab 1889 der Schuhmacher Georg Schappert. Der Mann wurde am 1. Oktober 1891 eingestellt, mit dem ausdr\u00fccklichen Hinweis darauf, dass er auch die Umgebung des Altp\u00f6rtels zu reinigen habe (wie sein Nachfolger Heren auch). In Schapperts Vertrag mit der Stadt hei\u00dft es: &#8222;Der Gew\u00e4hlte hat mit seiner Familie freie Wohnung im Altp\u00f6rtel und einen j\u00e4hrliche Gehalt von 270 Mark in Monatsraten zu beziehen&#8220;. Am 5. Januar 1891 bat dieser als &#8222;Gl\u00f6ckner&#8220; verpflichtete Mann um einen Jahreszuschuss von 25 Mark &#8222;f\u00fcr Brenn- und Beleuchtungsmaterial sowie f\u00fcr die Werkzeuge der Reinigungsarbeiten&#8220;.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Als die Stadt nicht reagierte, schob Schappert am 20. Februar 1891 mit dem Hinweis auf &#8222;den strengen und kalten Winter&#8220; nach. Und erw\u00e4hnte, dass bei der &#8222;gr\u00fcndlichen Aus\u00fcbung der Gl\u00f6cknert\u00e4tigkeit fast keine Zeit mehr habe f\u00fcr meinen Schuhmacherberuf und deswegen schon viele Kunden verloren habe&#8220;.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Die Stadt hatte hinsichtlich des Heizungszuschusses ein Einsehen, allerdings erste ein Jahr sp\u00e4ter. Da lie\u00df sie 25 Zentner Koks (&#8222;Coakes&#8220;) ins Altp\u00f6rtel bringen. Im Januar 1893 lehnte sie aber eine \u00e4hnliche Zuschussbitte ab, da Schappert schon genug beziehe.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Doch der T\u00fcrmer blieb unverdrossen. Am 29. September 1897 bat er darum, sein Gehalt von j\u00e4hrlich 25 auf 350 Mark zu erh\u00f6hen und am 23. Dezember 1911 fragte er wegen einer weiteren Steigerung seiner Bez\u00fcge nach, &#8222;weil den anderen Bediensteten und Arbeitern der Stadt mit R\u00fccksicht auf die jetzt teueren Lebensmittel eine Aufbesserung zugebilligt wurde&#8220;. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Im Stadtarchiv \u00fcberliefert ist eine Beschreibung des am 22. Mai 1913 im Altp\u00f6rtel im Alter von 71 Jahre gestorbenen Georg Schappert. Der Zeitzeuge Otto Hess: &#8222;Er war gro\u00dfer, hagerer Gestalt, meist mit einem blauen langen Schurz angetan, sahen wir ihn, wie er mit einem Reiserbesen bed\u00e4chtig Rossbollen zusammenkehrte. &#8230;.. Zur Abendzeit stand er vor dem Portal wie ein Hausherr, rauchte eine lange Pfeife und bot ein Bild feierabendlichen Friedens.&#8220;.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Das Altp\u00f6rtel konnte man schon damals innen besteigen. Hess in seinen Kindheitserinnerungen: &#8222;Schappert sah es nicht gern, wenn wir auf der schmalen Galerie um den Turm herum sprangen, und schon gar nicht mochte er es, wenn einer von uns &#8230; in die Tiefe spuckte: &#8218;Wanns een treffe dut, hab ich de Struwwel'&#8220;.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nach Schapperts Tod sollte es eigentlich keinen weiteren Altp\u00f6rtel-T\u00fcmer mehr geben, eine Bewerbung des ehemaligen Schutzmanns und Wirts der Gastst\u00e4tte &#8222;Tafelsbrunnen&#8220;, Julius Mayer, wurde am 22. Mai 1913 abgelehnt. Aber die Stadtverwaltung besann sich bald anders, und stellte vier Monate sp\u00e4ter Georg Wilhelm Heren ein.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Auf ihn folgten ab 20. M\u00e4rz 1931 bis 17. April 1943 der ehemalige Zigarrenmacher und zeitweise Gastwirt Karl Zahn und seine Frau Karoline, geb. Fessler. Zeitzeuge Hess: ,,Er hatte sich keine sch\u00f6ne Zeit ausgesucht, denn mit dem dem geruhsam-beschaulichen Leben des Altp\u00f6rtelgl\u00f6ckners war es in dieser Zeit vorbei. Alle m\u00f6glichen federfuchsenden Dienststellen, hochfahrende Kommissionen und Leute in Uniformen machten ihm das Leben schwer, denn das Altp\u00f6rtel war zeitweise zu einer Art trigonometrischem Punkt geworden (f\u00fcr Zwecke der Luftabwehr; die Red.).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Von Karl Zahn ist kaum etwas \u00fcberliefert. Er war offenbar der letzte Altp\u00f6rtel-T\u00fcrmer. Bewerbungen nach 1943 von dem Maurer B. L\u00fctzenburger, dem Rentner Martin Schumacher, dem Kriegsversehrten Jakob V\u00f6geli und von Christina R\u00fchle blieben unber\u00fccksichtigt. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Fr\u00fcher in jeder Stadt<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Fr\u00fcher hatte jede Stadt mindestens einen T\u00fcrmer. Er hielt Ausschau nach Feinden, Wegelagerern und Feuer. Dieser Mann stie\u00df bei Gefahr ins Horn, um st\u00e4dtische Wachen und B\u00fcrger zu waren. Es war ein verantwortungsvoller Posten, dennoch galt er als ehrlos. Er und seine Familie und oft auch deren direkte Nachfahren, hatten keinen Zugang zu den St\u00e4ndegesellschaften und konnten meist auch nicht von anderen Z\u00fcnften aufgenommen werden. Erst etwa ab Mitte des 16. Jahrhunderts erm\u00f6glichten es ihnen die Reichsgesetze von 1548 und 1577, ein Handwerk zu erlernen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Heute gelten T\u00fcrmer und T\u00fcrmerinnen lediglich als Touristenattraktion. St\u00e4dtische Ordnungsdienste und elektronische Brandmelder haben ihre Aufgaben \u00fcbernommen, Feinde marschieren oder reiten schon l\u00e4ngst nicht mehr auf die St\u00e4dte zu. Zudem ist der Ausschankschluss der Gasth\u00e4user amtlich geregelt. Fr\u00fcher dagegen forderte der Altp\u00f6rtel-T\u00fcrmer mit einem kleinen Glockengel\u00e4ut zum Verlassen der Wirtsh\u00e4user auf. <b>&#8211; Wolfgang Kauer (Die Rheinpfalz)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map lat=&#8220;49.317&#8243; lon=&#8220;8.432&#8243; zoom=&#8220;18&#8243; width=&#8220;600&#8243; height=&#8220;450&#8243; type=&#8220;Mapnik&#8220;]<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>STADTGESCHICHTE(N): Als es in Speyer noch T\u00fcrmer gab &#8211; Georg W. Heren war der Eigenwilligste Das t\u00fcrmereiche Speyer hat keinen mehr. Es ist damit in Deutschland nicht allein. 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