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Veranstaltungstipp

Öffentlicher Vortrag im Rathaus – Am 19. und 20. Juni 2015

Am 19. und 20. Juni tagt in Speyer die Internationale Gesellschaft für Theologische Mediävistik. In einem öffentlichen Vortrag  zum Thema: ‘Die Speyerer Bischöfe und ihre Sukzession im Mittelalter’ am Freitag, dem 19. Juni, um 20 Uhr, im Historischen Ratssaal zeigt der langjährige Präsident der Münchener „Monumenta Germaniae Historica“,  Prof. Dr. Rudolf Schieffer, neue Perspektiven auf die  Frage nach der Kontinuität im Speyerer Bistum auf. (Eintritt frei). Die Internationale Gesellschaft für Theologische Mediävistik dient dem Austausch und der Verständigung aller Forscher und Forscherinnen im Bereich der theologischen Mittelalterforschung. Sie ist international, interkonfessionell und interdisziplinär, denn die Fragen theologischer Mediävistik lassen sich nicht allein auf den Rahmen Theologischer Fakultäten begrenzen.

Mit ihrem Jahrbuch und einer Buchreihe sind Foren entstanden, die der einschlägigen Forschung dienen. Erster Vorsitzender ist derzeit Prof. Dr. Volker Leppin von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Weitere Infos unter: http://www.igtm-info.net/

Speyer und der Erste Weltkrieg

Das Ende der Beschaulichkeit

Entsetzen und Empörung löste auch in Speyer die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajewo aus. Als am 28. Juli 1914 die Kriegserklärung der Donaumonarchie an Serbien bekannt wurde und an Schaufenstern im Stadtinneren die neuesten Meldungen vom weiteren politischen Geschehen angeschlagen waren, folgte Ungewissheit. Wie sollte es weitergehen?

Die Beschaulichkeit in der kleinen Hauptstadt der bayerischen Rheinkreises Pfalz war Weiterlesen

Spende macht Bilder sichtbar

Historischer Verein Speyer startet Stadtarchiv mit Scanner aus: Für Negative des RHEINPFALZ-Fotografen Fred Runck

Ein Geschenk des früheren RHEINPFALZ-Fotografen Fred Runck macht das Stadtarchiv um 180.000 Negative reicher, stellt es aber vor ein Problem. Um es zu lösen, bitten Bürgermeisterin Monika Kabs und Archivleiter Joachim Kemper die Speyerer und die Umlandbewohner um Unterstützung.

Was ist passiert? Die Aufnahmen sind zwar nach Jahrgängen geordnet (von den 1970-ern bis in die 1990er), jedoch nicht beschriftet. Das erschwert ihre Zuordnung. Kemper: “Da sind wir auf Unterstützung angewiesen”.

Der “Identifikationsprozess” kann freilich erst in der nächsten Zeit einsetzen, wenn die Fülle der Runckschen Negative eingescannt ist – eine Aufgabe, der sich die ehrenamtliche Archivmitarbeiterin Anne Wölle annehmen wird. Wie sich das Oevre des Speyerer Fotografen einmal in ihrer Gesamtheit unter der Internetadresse www.flickr.com/photos/Stadtarchiv-Speyer/ darstellen wird, zeigen seit einiger Zeit die 40.000 Aufnahmen ehemaliger Speyerer Fotografen, darunter 10.000 von dem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert wirkenden Artur Barth.

Die schnellere Digitalisierung der umfangreichen Runckschen Negativsammlung macht ein Fotoscanner möglich. Den verdankt das Stadtarchiv einer Spende der Bezirksgruppe Speyer des Historischen Vereins. Deren Vorstandsmitglieder Anja Rasche und Marc Vidmayer bei der gestrigen Übergabe des Scanners, dessen Wert mit 533 Euro angegeben wurde: “Der Grund der Spende: die Aufnahmen des RHEINPFALZ-Mitarbeiters Fred Runck sollen für die Öffentlichkeit sichtbar werden. Das ist der beste Weg dazu”.

Monika Kabs, als Bürgermeisterin zuständig auch für das “Kulturelle Erbe der Stadt” und dessen 14 Mitarbeitern/innen, darunter vier fest angestellte: “Das ist eine schöne Gabe”. Mit dem jährlichen Gesamtetat von rund 30.000 Euro an Sachmitteln für das Stadtarchiv sei “manches nicht machbar”. Umso mehr freue sie sich über Spenden wie die des Historischen Vereins. (wk)

Natürlich können sie ausgewählte Bilder auch auf unserer Homepage oder auf der Facebookseite Speyer in alten Bildern sehen.