Turm zur Taube

Turm zur Taube (1611)

Zum Leidwesen der Jugendgruppen, die hier zeitweilig ihr Heim haben und hatten, trägt der Turm den Namen eines harmlosen Vogels; auch die Kalenderfotografen nahmen lieber den grausigen Namen von nebenan und erklärten den Bau mit dem hübschen Kegeldach zum Drachenturm.

Vor 1611 wird der Turm nur unscharf genannt: 1546 „ist derselben[fünf] Thürn einer, so inn Herr Conrad Lutzen Garten steet, inwendig, gar nahe inn der Mitte, mit einem Tach zugemaurt“. 1595 wird er als der „ein mit eim halben Dach“ von zwei Türmen in der alten Schaffnerin von Kirrweiler Garten bezeichnet.

Speyer und Umgebung aus der Sicht der Regierungspräsidenten im 19. Jahrhundert

 

STADTGESCHICHTE(N): Speyer und Umgebung aus der Sicht der Regierungspräsidenten im 19. Jahrhundert

Mit Kutsche, Eisenbahn und  auch Dampfboot inspizierten in der Zeit des bayerischen Rheinkreises Pfalz die in der Speyerer Maximilianstraße 5  residierenden Regierungspräsidenten drei oder auch vier der zwölf Landkommissariate, darunter auch den Kanton Speyer. Sie taten das im 19. Jahrhundert auf Befehl aus Mehr lesen